Psychologie

Scheinschwangerschaft

Scheinschwangerschaft

Schmerzen, Übelkeit, ausbleibende Regel … Diese Symptome können auf eine Schwangerschaft hindeuten. Doch auch eine sogenannte Scheinschwangerschaft weist genau diese Symptome auf und lässt die Frau in dem Glauben, sie sei schwanger, ohne dass sie es wirklich ist. Doch wie erklärt sich dieses Phänomen?

Eine Scheinschwangerschaft ist ein psychisches Phänomen, das manche Frauen betrifft. Der Körper reagiert hierbei, als ob diese Frauen schwanger wären, obwohl keine Befruchtung stattfand: Ausbleiben der Regel, Schmerzen, Übelkeit, Müdigkeit und andere typische Symptome ohne organische Ursachen.

Wie erklären sich die Symptome?

Scheinschwangerschaften sind eine Erkrankung des Nervensystems. Es kann sich dabei um eine Wunschneurose oder eine Angstneurose handeln. Je nach Ausprägung wirken sich ein starker Kinderwunsch oder starke Ängste davor auf das Nerven- und Hormonsystem aus. Auch andere persönliche Situationen wie familiäre Probleme, eine Fehlgeburt, starker Stress usw. können eine solche Scheinschwangerschaft auslösen.

Welche Symptome treten bei der Scheinschwangerschaft auf?

Die Symptome decken sich zu großen Teilen mit denen einer wirklichen Schwangerschaft: Übelkeit, Schmerzen, Gewichtszunahme, Ziehen in den Brustwarzen usw. Manche Frauen spüren sogar stärkere Symptome wie leichte Krämpfe, die mit Bewegungen des Babys in Beziehung gebracht werden.

Wie stellt man eine Scheinschwangerschaft fest?

Bei Zweifeln sollte auf jeden Fall ein Schwangerschaftstest oder eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt werden. Nur so kann man feststellen, ob tatsächlich eine Schwangerschaft vorliegt. Sollten die Untersuchungen zeigen, dass die Gebärmutterschleimhaut nicht auf eine Empfängnis vorbereitet ist, und kein Herzschlag des Fötus zu hören sein, ist eine Schwangerschaft auszuschließen.

Wie kann man eine Scheinschwangerschaft behandeln?

Eine Scheinschwangerschaft ist eine psychosomatische Störung, durch die der Körper Wünsche oder Ängste ausdrückt. Diese kann man durch Gespräche mit dem Arzt oder einem Psychologen oder aber durch die Beseitigung von Stress oder Spannungen lösen. Das Ausdrücken der Gefühle und Hören auf den eigenen Körper ist in einem solchen Fall sehr wichtig. Wir empfehlen den betroffenen Frauen daher, dass sie die Situation auf keinen Fall allein zu lösen versuchen. Professionelle Hilfe (Psychotherapie, Psychologe oder Psychiater) ist sehr wichtig, um diese Störungen ohne Nachwirkungen zu überwinden. 

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ProcreaTec

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