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Mögliche Ursache für weibliche Unfruchtbarkeit: Adenomyose

Adenomyose

Obwohl bis vor einigen Jahren nur wenige Informationen über Adenomyose gab, wusste man bereits, dass sie starke Blutungen und Menstruationsschmerzen sowie eine überdurchschnittlich große Gebärmutter mit sich bringt. Dank fortschrittlicher Ultraschalltechnik ist es heutzutage für Experten einfacher, Adenomyose zu diagnostizieren.

Adenomyose ruft Veränderung in der Gebärmutter hervor, die die Einnistung des Embryos beeinträchtigt und somit zu Problemen schwanger zu werden führen können. , da sie. Dies ist auch der Grund für wiederkehrende Implantationsfehler.

Adenomyose: Worum handelt es sich? Wann tritt sie auf?

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation leidet eine von 10 Frauen im Alter von 35 und 50 Jahren an Adenomyose, obwohl sie auch bei jüngeren Frauen auftreten kann.

Adenomyose ist eine Erkrankung, bei der Gewebe aus dem Endometrium, der inneren Schicht der Gebärmutter, im Myometrium, der Muskelschicht der Gebärmutter, auftritt. Während der Menstruation schwillt dieses im Myometrium sitzende Gewebe an und blutet ähnlich wie die Gebärmutterschleimhaut.

Unterschied zwischen Adenomyose und Endometriose

Adenomyose und Endometriose sind sich so ähnlich, dass die Adenomyose in der Gynäkologie und Reproduktionsmedizin oft auch als innere Endometriose bezeichnet wird. Zu wissen ist auch, dass in mehr als 10% der Fälle die Adenomyose gemeinsam mit Endometrioseherden auftritt. Aus diesem Grund ist eine genaue Diagnose sehr wichtig.

Um den Unterschied zwischen den beiden zu verstehen, ist es wichtig, zu wissen, dass die Gebärmutter einer Frau aus zwei Schichten besteht:

  1. Das Myometrium: Schicht der Gebärmutterwand aus glatter Muskulatur, die für die Uteruskontraktionen während der Geburt und der Menstruation verantwortlich ist.
  2. Das Endometrium: die innere Schicht, die während jedem Zyklus das Endometrium für die Einnistung eines Embryos vorbereitet. Findet dies nicht statt, wird diese Schicht abgelöst, was die Menstruation verursacht.

Auf den ersten Blick sind Endometriose und Adenomyose ähnliche Krankheiten, die das Gewebe der Gebärmutter und die Gebärmutterschleimhaut betreffen doch sie sollten als zwei unterschiedliche Krankheiten anerkannt werden.

Bei Adenomyose gelangen Endometriumzellen nur in das Myometrium, d.h. in die Schicht, die sich zwischen dem Endometrium und der äußeren Schicht der Gebärmutter (auch Perimetrium oder Serosa genannt) befindet.

Bei Endometriose, einer der Hauptursachen für weibliche Unfruchtbarkeit, tritt Gebärmutterschleimhautgewebe außerhalb der Gebärmutter auf, was zu entzündlichen Verwachsungen in anderen Organen führt und es erschwert, auf natürlichem Wege schwanger zu werden.

Adenomyose

Die verschiedenen Arten 

Je nach Größe und Verbreitung unterscheidet man zwischen zwei Arten der Adenomyose:

  • Diffusiv: Die häufigste Art der Adenomyose. Sie betrifft einen großen Teil des Myometriums, wodurch die Gebärmutter übermäßig vergrößert wird.
  • Fokal: Auch Adenomyom genannt, das in Form von Tumoren innerhalb des Myometriums auftritt.

Es werden auch zwischen oberflächlicher und tiefer Adenomyose unterschieden, je nach Lage des Endometriumgewebes im Myometrium.

Was sind die Symptome ?

Ca. 30 % der Frauen, die an Adenomyose leiden, sind asymptomatisch. Des Weiteren, können viele der Symptome der Adenomyose auch bei anderen gutartigen gynäkologischen Erkrankungen auftreten (z. B. Endometriose, Uteruspolypen oder Uterusmyomatose). Dies kann zu Verwechslungen bei der Diagnose führt.

Obwohl Adenomyose mit einer Vielzahl von Symptomen verbunden ist, gelten zu den häufigsten Symptomen:

  • Dysmenorrhoe oder Menstruationsbeschwerden
  • Dyspareunie oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • Schmerzen oder chronische Schmerzen im Beckenbereich
  • Metrorrhagie oder Blutungen die nicht von der Menstruation stammen.
  • Beeinträchtigte Fruchtbarkeit

Diagnose

Ultraschalls und andere visuelle Techniken sind entscheidend, um eine gute Diagnose zu stellen. Der Experte kann durch die Durchführung eines transvaginalen 2D-Ultraschalls (eventuell auch die eines 3D-Ultraschalls) die Diagnose eines vergrößerten Uterus durch diffuse oder fokale Adenomyose erreichen. Ein MRT-Scan ist oftmals auch notwendig, um die Diagnose zu bestätigen.

Laut Dr. Christos Roukoudis, Facharzt für Gynäkologie bei IVF-Spain, sollte der Prozess der Diagnose von Adenomyose mit “dem Verdacht auf Symptome durch den Facharzt beginnen. Obwohl das Erreichen der genauen Diagnose eine Herausforderung sein kann, kann das Auftreten bestimmter Symptome den Experten bei der Diagnose leiten”.

 

 

Auswirkungen der Adenomyose auf die weibliche Fruchtbarkeit

Adenomyose kann Probleme in der Schwangerschaft verursachen, die zu Eileiterschwangerschaften oder wiederholten Fehlgeburten führen können. Darüber hinaus kann sie in einigen Fällen auch die Einnistung des Embryos in der Gebärmutter beeinträchtigen, weshalb diese Krankheit oft mit Implantationsversagen verbunden ist.

Einige Studien zeigen auf, dass bis zu 22% der Frauen, die Schwierigkeiten haben, schwanger zu werden, an Adenomyose leiden.

Der Grund für das Wachstum des Endometriumgewebes, das Adenomyose hervorruft, könnte mit der Menge an Östrogenen, die der Körper einer Frau produziert zusammenhängen. Dieses Hormon ist für die Regulierung des Menstruationszyklus und der Funktion des weiblichen Fortpflanzungssystems verantwortlich.

Kinderwunschbehandlungen für Frauen mit Adenomyose

Bei Frauen mit Adenomyose muss die Gebärmutter vor der Fertilitätsbehandlung vorbereitet werden. Es wird empfohlen, zunächst eine ovarielle Stimulation  durchzuführen, um Eizellen zu gewinnen. Danach wird eine In-vitro-Fertilisation  durchgeführt, bei der die Eizellen im Labor befruchtet werden. Anschließend wird der Embryo mit größtem Einnistungspotenzial in die Gebärmutter der Frau transferiert.

Die Patientin kann sich auch dazu zu entscheiden, ihre Eizellen einzufrieren und zu einem späteren Zeitpunkt eine Behandlung in Betracht zu ziehen.

Um die Symptome der Adenomyose zu reduzieren. Können vor Beginn einer Kinderwunschbehandlung Kontrazeptiva oder Östrogenrezeptor-Medikamenten verabreicht werden.

Adenomyose hat keinen Einfluss auf das Erfolgsrate einer In-vitro-Fertilisation (IVF). In einigen Fällen jedoch sollten die Patientinnen auch mit Gonadoliberin (GnRH) behandelt werden. Dieses Hormon kann einen vorübergehenden Zustand verursachen, der der Menopause ähnelt.

Warum eine guten Behandlungsstrategie so wichtig ist

Die Behandlungsprotokolle für die Kinderwunschbehandlungen bei IVF-Spain Madrid sind an die Bedürfnisse jedes einzelnen Patienten angepasst. Beim ersten Gespräch konzentrieren wir uns darauf, eine genaue Diagnose zu erhalten, um von Anfang an feststellen zu können, ob die Adenomyose für die Unfruchtbarkeit der Patientin verantwortlich ist.

Obwohl sie nur in 1% der weiblichen Bevölkerung vorkommt, kann jede Frau, unabhängig vom Alter, die noch ihre Periode bekommt, Adenomyose entwickeln. Viele Frauen leiden sogar unter Adenomyose, ohne es zu wissen. Diese Krankheit stellt für viele Frauen im gebärfähigen Alter ein Problem dar und wird leider immer noch genauso spät diagnostiziert wie ihre “Schwester”, die Endometriose.

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Sie unter Adenomyose leiden, können Sie sich an unser Expertenteam wenden oder einen Termin für ein erstes online Beratungsgespräch reservieren . Schmerzen, die Sie im Alltag behindern, sind nicht normal und sollten ärztlich untersucht werden.

 

 

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