Fruchtbarkeit Implantationsblutung

Einnistungsstörungen des Embryos: Immunologischer Test und Test zur Bestimmung der endometrialen Rezeptivität

Lösche Begriff: Einnistungsstörungen des Embryos Einnistungsstörungen des Embryos

Auch heutzutage ist der Erfolg von Kinderwunschbehandlungen aufgrund von Problemen im Zusammenhang mit Einnistungsstörungen des Embryos nicht immer garantiert. In den letzten 20 Jahren gab es im Bereich der assistierten Reproduktionstechniken zwar großen Fortschritte und auch dem Studium der Endometriumphysiologie wurde viel Aufmerksamkeit gewidmet, jedoch bleibt der Vorgang zur Untersuchung der Embryoimplantation kompliziert.

Fachärzte, die sich mit diesem Thema beschäftigen, weisen auf verschiedene Ursachen hin, die zum Teil auf die Unterschiede zwischen individuellen Patienten zurückzuführen sind, aber auch auf moralische, ethische und rechtliche Einschränkungen, die die direkte Forschung der Interaktion von Embryonen mit dem Endometrium einschränken.

Fakt ist jedoch, dass es verschiedene Untersuchungen gibt, die den Fachärzten helfen, diese Einnistungsstörungen zu verhindern und die Gründe für ihr auftreten zu untersuchen. Im heutigen Artikel sehen wir uns zwei dieser Tests etwas näher an: dem Test zur Bestimmung der endometrialen Rezeptivität und dem immunologischen Test. 

Einnistungsstörungen des Embryos – Warum treten sie auf?

Viele Patientinnen, die auch nach mehreren Kinderwunschbehandlungen nicht schwanger werden konnten, stellen sich genau diese Frage.

Damit nach einer IVF-Behandlung eine Schwangerschaft erreicht werden kann, muss der Embryo sich in die Gebärmutter einnisten.

Laut der Spanischen Gesellschaft für Fruchtbarkeit (SEF) spricht man von Einnistungsstörungen des Embryos, wenn nach dem Transfer von Embryonen von guter Qualität während eines In-vitro-Fertilisationszyklus (IVF) bei mindestens drei Versuchen keine Schwangerschaft erreicht wird.

Diese Faktoren sind für den Erfolg einer Embryoimplantation wichtig

Um eine erfolgreiche Embryoimplantation im Rahmen der assistierten Reproduktion zu erreichen, sind diese drei Faktoren wichtig: die Qualität des Embryos, die Empfänglichkeit des Endometriums und die Effizienz der Transfertechnik. Die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Einnistung des Embryos ist sehr hoch, wenn der Transfer in einem gesunden Endometrium mit einem Embryo von guter Qualität durchgeführt wird.

Die Bedeutung des Implanationsfensters für die Schwangerschaft.

Bei einer natürlichen Befruchtung trifft das Sperma in der Eileiter auf die Eizelle. Sobald sich der neue Embryo entwickelt, wandert dieser nun in die Gebärmutter. Mit anderen Worten: Damit sich der Embryo einnisten kann, muss eine korrekte Kommunikation zwischen dem Embryo und der Gebärmutter stattfinden. Der erste Embryonalkontakt findet im Endometrium statt.

Bei einer Kinderwunschbehandlung muss der optimale Zeitpunkt im Zyklus innerhalb des Implantationsfensters bestimmt werden, um den Embryotransfer erfolgreich durchführen zu können. Mit dem Begriff Implantationsfenster bezieht man sich auf die Zeitspanne, in der das Endometrium ideale Bedingungen aufweist, um den Embryo aufzunehmen.

Dieses Implantationsfenster liegt bei den meisten Frauen zwischen dem 20. und 24. Tag des Menstruationszyklus und dauert in der Regel 4 Tage.

Entscheidender Faktor: Endometrialer Rezeptivitätstest

Der ER Map oder Endometrial Receptivity Map wertet die Expression von 48 Genen aus, die an der Entwicklung der endometrialen Rezeptivität beteiligt sind. Des Weiteren, teilt er den Zustand des Endometriums in vier Kategorien ein:

Rezeptiv: Optimaler Zeitpunkt des Zyklus. Das Endometrium ist für die Einnistung des Embryos bereit.

Pre-rezeptiv: Optimaler Punkt wurde noch nicht erreicht. Der Zyklus hat ein frühes Implantationsfenster.

Postrezeptiv: Das Endometrium hat den optimal Zeitpunkt für die Einnistung des Embryos bereits erreicht, daher ist das Implantationsfenster verzögert.

Nicht rezeptiv: Das Endometrium befindet sich nicht in einem Zustand in der Nähe des Implantationsfensters.

Bei 20-25 % der Frauen steht der Grund, aus dem sie nicht schwanger werden können, mit einem Implantationsversagen ausgelöst durch ein verschobenes Implantationsfenster in Verbindung. Durch diesen Test ist es möglich, das Implantationsfensters zu bestimmen und die Wahrscheinlichkeit auf eine Schwangerschaft durch einen personalisierten Transfer zu erhöhen.

Im Gegensatz zu anderen Tests zur Beurteilung des Endometriums umfasst der ER Map Test die Beurteilung von der für die Immunantwort verantwortichen Genen, die direkt mit dem Einnistungsprozess zusammenhängen.

ER Map – Durchführung

Der Er Map Test wird anhand einer Endometriumbiopsie durchgeführt, bei der eine Kanüle durch die Scheide in die Gebärmutter eingeführt wird. Anschließend wird eine Probe des Endometriumgewebes entnommen und eine genetische Analyse durchgeführt.

Je nachdem, wie das Ergebnis ausfällt, kann der Zeitpunkt des Embryotransfers individualisiert werden. Derzeit wird geschätzt, dass 20% der Fälle von wiederholten Implantationsfehlern auf ein verschobenes Implantationsfenster zurückzuführen sind.

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Immunologischer Test

Es wird empfohlen, diesen Test als Ergänzung zum Test zur Bestimmung der endometrialen Rezeptivität durchzuführen, nachdem embryonale und/oder endometriale Faktoren ausgeschlossen wurden. So kann eine genaue Diagnose erhalten werden. Der immunologische Test oder Im MAP gibt unseren Fachärzten die Möglichkeit, die Ursachen von Einnistungsstörungen des Embryos sowie von wiederholten Fehlgeburten zu ermitteln.

Für diesen Test wird eine Endometriumbiopsie während der Lutealphase und eine Blutuntersuchung zur Kontrolle der Immuntherapie durchgeführt. Mittels Durchflusszytometrie, einer biophysikalischen Technik, mit der Immunmarker nachgewiesen und Zellzählungen durchgeführt werden können, werden die gewonnenen Proben analysiert.

Sollte ein anormales Level an Immunzellen gefunden werden, wird empfohlen, eine individualisierte Immuntherapie zu beginnen, um die Chance auf eine Schwangerschaft zu verbessern.

Wann sollten diese Tests durchgeführt werden?

Kinderwunsch-Experte bei IVF-Spain, Dr. Oliver Pack: “Wir sprechen über zwei verschiedene Arten von Untersuchungen. Der ER Map wird nicht für alle Patientinnen empfohlen, sondern normalerweise erst, wenn Patientinnen bereits mehrere Implantationsfehler erlitten haben. Jedoch stimmt es, dass die endometriale Rezeptivität einer der entscheidenden Faktoren für eine erfolgreiche Implantation ist”.

“Beim IM Map spielen viele Faktoren eine Rolle. Derzeit werden mehrere Studien über seine Wirksamkeit durchgeführt. Wir empfehlen diesen Test, da wir wissen, dass immunologische Faktoren die Einnistung des Embryos beeinflussen können. Wenn andere Faktoren bereits ausgeschlossen wurden und der Verdacht auf ein Ungleichgewicht auf immunologischer Ebene besteht, ist der IM Map empfehlenswert. Mit ihm wird analysieren, ob natürliche Killerzellen, T-Helferzellen und Regulatorische T-Zellen oder erhöhte B-Lymphozyten vorhanden sind, die die Einnistung beeinflussen können”.

Werden die Durchführung dieser Untersuchungen durch wissenschaftliche Beweise unterstützen?

Seit seiner Einführung ist der Test auf endometriale Empfänglichkeit in seiner Anwendung in der medizinischen Praxis mehreren Einschränkungen unterworfen.

Ergebnisse aus verschiedenen Studien zeigen auf, dass der Test nicht wahllos bei jeder Patientin durchgeführt werden sollte, aber bei Patientinnen, die nach mehreren In-vitro-Fertilisationsbehandlungen wiederholte Implantationsfehler erlitten haben oder an begleitenden Erkraknungen wie Endometriose oder an Adenomyose leiden, spielt dieser Test eine wichtige Rolle.

Es hat sich gezeigt, dass die Schwangerschaftsraten nach einem Test zur Bestimmung der endometrialen Rezeptivität, wie dem ER Map, um 40 % steigen.

Wir wissen, anhand von Untersuchungen des immunologischen Prozesses, der die Einnistung des Embryos begleitet, dass ein Austausch zwischen den Zellen der Mutter und des Fötus für eine erfolgreiche Schwangerschaft notwendig ist. Auch andere Studien haben bewiesen, dass aufgrund Ungleichheiten in diesem Austausch Komplikationen während der Schwangerschaft entstehen können.

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Optimierung der Implantationsrate: Weitere fortschrittliche Techniken

Wie wir bereits erwähnt haben, gibt es verschiedene Tests, die dazu beitragen, dass diese fehlerfreie Kommunikation zwischen Embryo und Gebärmutter stattfinden kann.

  • Hysteroskopie: Dieser Test wird besonders dann empfohlen, wenn Verdacht auf eine Erkrankung der Gebärmutter besteht oder wenn eine Schwangerschaft durch eine Kinderwunschbehandlung nur schwer zu erreichen ist. Diese Technik ermöglicht die direkte Darstellung der Gebärmutter wodurch ihre Morphologie und Funktion untersucht werden können.
  • PGD – genetische Präimplantationsdiagnostik: Untersuchung des Embryos, zur frühzeitigen Erkennung von schweren genetischen oder chromosomalen Krankheiten um somit eine Übertragung des Embryos in die Gebärmutter zu verhindern und die Qualität der Embryonen zu verbessern. Dies ist einer der wichtigsten Faktoren für den Erfolg einer Implantation.

Entscheidende Faktoren bei einer Kinderwunschbehandlung: Kommunikation und Vertrauen

Fakt ist, dass es verschiedene Gründe gibt, warum die Implantation eines Embryos nicht erfolgreich ist. In der Regel haben Patientinnen, die sich für diese Art von Tests, die wir heute in diesem Artikel beschrieben haben, entscheiden, auf dem Weg zur Erfüllung ihres Kinderwunsches bereits wiederholte Implantationsfehler oder Fehlgeburten erlitten.

Deshalb wissen wir bei IVF-Spain Madrid, dass das Wichtigste für unsere Patienten die Kommunikation mit unseren Experten während ihrer Behandlung ist. Denn unsere Fachärzte sind diejenigen, die Sie über die besten diagnostischen Tests für Ihre Situation beraten und gemeinsam mit Ihnen das Ziel, eine erfolgreiche Behandlung und die Geburt eines gesunden Kindes, anstreben.

Auch ist es im heutigen Zeitalter normal, nach Informationen im Internet zu suchen, wir alle tun das. Vergessen Sie aber nicht, dass die individuellen Umstände jeder Person oder jedes Paares dafür sorgen, dass keine zwei Fälle gleich sind.

Wenn Sie Zweifel haben, welche Tests und welche Behandlung für Sie am besten geeignet sind, vereinbaren Sie einen Termin mit unseren Spezialisten für assistierte Reproduktion. Sie werden Ihnen helfen mit einer der wichtigsten Voraussetzungen für den Erfolg jeder Kinderwunschbehandlung helfen, die Erstellung einer umfassenden Diagnose.

 

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